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Allgemeines
Die Z-2000 Zündanlagen sind kontaktlos angesteuerte Thyristor- bzw.
Kondensatorzündanlagen. Das Prinzip wird bereits seit Jahren in Renn-
und anderen Hochleistungsmotoren eingesetzt. Durch die fortgeschrittene
Miniaturisierung und optimale Schaltungsauslegung konnten Abmessungen,
Gewicht und Stromverbrauch so klein gehalten werden, daß nun selbst
ein Betrieb mit Modellmotoren sinnvoll wird. Hat man doch gerade bei den
Modellmotoren mit der dort üblichen Selbstzündung mittels Glühkerze
oft große Probleme, weil der Zündzeitpunkt von verschiedenen
Faktoren, wie zum Beispiel: Kraftstoffzusammensetzung, Kompression, Kerzen,
Motor und Umgebungstemperatur abhängt. Besonders deutlich werden
die Probleme beim 4 Takt - Motor, wo durch unregelmäßige Zündungen
und Zündaussetzer oft ein rauher Lauf und stehenbleiben des Motors
vor allem bei niederen Drehzahlen zu beobachten ist. All diese Probleme
werden durch Umrüstung auf eine drehzahlabhängige zündzeitpunktverstellende
Thyristorzündung weitestgehend ausgeschaltet. Bei entsprechender
Einstellung kann man niedrigste Leerlauf, aber auch saubere Höchstdrehzahlen
erreichen. Teure Spritzusätze (Nitromethan, Propylenoxyd) um das
Gemisch zündwilliger zu machen sind nicht mehr erforderlich. Die
Zündanlage kann für Benzin und Methanol-Motoren eingesetzt werden
Funktion
Über einen im Zündgerät eingebauten Spannungswandler wird aus der
Versorgungsbatterie (4,8V Akku) ein Kondensator als eigentlicher
Energiespeicher auf ca. 230 V aufgeladen. Ausgelöst durch das Vorbeilaufen
von zwei kleinen Magneten an dem magnetfeldempfindlichen Sensor ( Hallsensor
) wird dann zu dem erforderlichen Zündzeitpunkt den ein Mikroprozessor
errechnet, dieser Kondensator über einen Thyristor an die Primärwicklung
einer Zündspule geschaltet. Kondensator und Zündspule stellen
nun einen Schwingkreis dar, der durch die im Kondensator zuvor gespeicherte
Energie zu mehreren gedämpften Schwingungen angeregt wird. Bedingt
durch eine sehr hohe Übersetzung entsteht dabei an der Sekundärwicklung
der Zündspule die für den Funkenüberschlag an der Zündkerze
erforderliche hohe Spannung.
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Beim Einsatz der Microkomputer-Zündanlagen ist folgendes zu
beachten:
A. Bei der Montage
Jeder elektrische Funke stellt naturgemäß eine Störquelle
für eine Funkanlage dar und man kann diese niemals vollkommen ausschalten.
Neben den bereits Herstellerseits getroffenen Maßnahmen, wie Entstörwiderstand,
abgeschirmtem Zündkabel, geschirmtes Gehäuse und einer sorgfältigen
störarmen Auslegung der Zündelektronik ist vom Betreiber noch
unbedingt auf folgende Punkte zu achten.
1. Bei der Montage einen möglichst großen Abstand zwischen
allen Teilen der Zündanlage und allen Teilen der Fernsteuerung halten.
2. Das Gasgestänge soll aus Kunststoff sein, da ein Metallgestänge
wie eine Antenne wirken kann.
3. Auf einen guten Sitz des Kerzensteckers achten.
4. Alle Kabel so verlegen, daß eine Berührung mit den heißen
Teilen des Motors und Blankscheuern vermieden wird.
5. Vor dem starten eines Modelles unbedingt einen Reichweiten Test ohne
und mit in verschiedenen Drehzahlen laufendem Motor
machen. Dabei darf die Reichweite nicht stark unterschiedlich sein
6. Das Gehäuse der Zündanlage ist so zu lagern, daß keine
Vibrationen übertragen werden.
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B. Bei der Inbetriebnahme:
Da die Zündung aufgrund ihres Sensors (Hall) auch bei einem ganz
langsamen Durchdrehen des Motors bereits einen Zündfunken liefert,
ist unbedingt sicherzustellen, daß die Stromversorgung nur dann
angeschlossen, beziehungsweise eingeschaltet ist, wenn der Motor tatsächlich
in Betrieb genommen werden soll und die hierzu unerläßlichen
Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Um diese Sicherheit noch zu erhöhen, schaltet sich die Zündanlage
wenn keine Drehzahl erkannt wird nach 20 Sekunden selbst aus. Um sie wieder
zu aktivieren, muß die Versorgungsspannung AUS und wieder EIN geschaltet
werden.
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C. Bei Störungen
Bedingt durch den relativ kleinen Abstand ca 0,4mm bei der kleinen Zündkerze
zwischen der Elektrode und dem Gehäuse kann es unter bestimmten Umständen
zu Zündaussetzern kommen.
In diesem Fall kann folgendermaßen Abhilfe geschaffen werden:
1. .Die verölte Kerze reinigen.
2. .Das Leerlaufgemisch magerer einstellen.
3. .Den Elektrodenabstand überprüfen, gegebenenfalls nachstellen.
(0,4-0,5 mm)
4. .Den Ölanteil im Kraftstoff verringern.
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D. Bei Schäden
Die Zündanlagen werden im Lauf der Fertigung mehrfach geprüft
und sind in funktionsfähigem Zustand. Bei dennoch in den ersten sechs
Monaten unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen auftretenden Funktionsstörungen
wird die Zündanlage kostenlos instandgesetzt.
Bei Schäden, die auf Betrieb mit Überspannung (mehr als 4 Zellen),
Falschpolung, Veränderung durch den Kunden, Gewalt oder Hitzeeinwirkung
zurückzuführen sind, muß ich die Garantieleistung ablehnen.
Für Folgeschäden schließe ich jede Haftung aus.
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Technische Daten:
Betriebsspannung 4,8 V Akku
Stromverbrauch drehzahlabhängig 150...750 mA
Zündspannung ca. 17kV
Achtung: Bei eingeschalteter Zündung nie den Motor durchdrehen, wenn
die Kerzenstecker nicht gesteckt sind. Es können sonst die Zündspulen
zerstört werden.
Thyristor - Zündung für Einzylinder-Motoren Z-2000/1
Thyristor - Zündung für Zweizylinder-Boxer Motoren Z-2000/2
Thyristor - Zündung für Zweizylinder-Reihen Motoren Z-2000R/2
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1.
Sensor auf Motorhals befestigen.. |
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2.
Ring mit den Magneten lose auf den Propellermitnehmer setzen. Mit Sicht
von vorne auf den Propeller muß der rote Magnet links und der blaue
rechts sein. Der Abstand zwischen den Magneten muß genau 55 Winkelgrad
betragen. Der Abstand zwischen Magneten und Sensor kann 0.5 - 1.5 mm betragen. |
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3.
Als nächsten Schritt das Sensorkabel mit dem passenden Kabel der Zündung
verbinden Wenn der Kolben des Motors auf OT ist, muß der blaue Magnet
halb unter dem Geber sein. Das Zündkabel ist auf die Kerze zu stecken. |
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4.
Jetzt erfolgt die Grundeinstellung des Zündzeitpunktes. Kolben des
Motors auf oberen Totpunkt oder auf vorhandene OT Markierung (Oberer Totpunkt)
stellen, Ring mit Magneten auf Propellermitnehmer von vorne gesehen so einstellen,
daß der blaue Magnet auf der linken Seite des Gebers zur Hälfte
herausschaut (siehe Zeichnung). In dieser Stellung den Ring mit den Magneten
feststellen.
Wenn die Magnete im Propellermitnehmer fest eingebaut sind, ist bei der
Einstellung folgendermaßen zu verfahren. Kolben des Motors auf oberen
Totpunkt oder auf vorhandene OT Markierung stellen, den Sensor so drehen,
daß der blaue Magnet auf der linken Seite des Gebers zur Hälfte
herausschaut. Sollte mit dieser Grundeinstellung der Motor nicht auf seine
max. Drehzahl kommen, kann die optimale Einstellung durch leichtes verdrehen
des Sensors gegen die Drehrichtung des Motors ermittelt werden. (1mm entspricht
ca. 3 Grad) |
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5.
Eine weitere Besonderheit ist, daß sich die Zündung, wenn der
Motor sich nicht dreht nach ca. 20 Sek. abschaltet.
Sie kann nur durch ausschalten der Versorgungsspannung und erneutes einschalten
wieder aktiviert werden. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, daß
der Motor beim Durchdrehen nicht zündet, wenn aus Versehen die Anlage
nicht ausgeschaltet wurde.
Das zweiadrige Kabel ist für den Leerlauf-Schalter. Wenn diese 2 Leitungen
mittels eines Kontaktes kurzgeschlossen werden, wird der Zündzeitpunkt
auf einem festgelegten Wert (ca.OT) festgehalten. Dies ist speziell für
Schleppmaschinen von Vorteil. Wenn das Flugzeug im steilen Landeanflug ist
und ein Kontakt der mit dem Drosselgestänge in der LL-Position (Leerlauf)
betätigt wird die Leitungen kurzschließt, dreht der Motor nicht
so hoch, da der Zündzeitpunkt auf ca.OT festgehalten wird. Somit bremst
der niederdrehende Motor das Flugzeug im Landeanflug schneller ab. |
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6.
Die Zündung wird mit einem 4.8V Accu betrieben. Der Accu sollte mindestens
eine Kapazität von 1,2 Ah haben.
Technische Daten :
Betriebsspannung 4.8 V NiCd-Accu (4 Zellen)
Stromverbrauch drehzahlabhängig 150 ... 750 mA
Zündspannung ca 17kV |
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Achtung:
Bei eingeschalteter Zündung nie den Motor durchdrehen wenn die Kerzenstecker
nicht gesteckt sind. Es können sonst die Zündspulen zerstört
werden.
Das beiligende Batteriekabel ist folgendermaßen anzuschliesen. ROT
= Batterie + BLAU = Batterie - .
Verpolen der Versorgungsleitung beschädigt das Zündmodul. Das
Gehäuße ist an Masse angeschlossen
Das blaue Kabel ist mit dem Motor zu verbinden. |
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Allgemeines
Die Zündanlagen sind kontaktlos angesteuerte Thyristor- bzw.
Kondensatorzündanlagen. Das Prinzip wird bereits seit Jahren in Renn-
und anderen Hochleistungsmotoren eingesetzt. Durch die fortgeschrittene
Miniaturisierung und optimale Schaltungsauslegung konnten Abmessungen,
Gewicht und Stromverbrauch so klein gehalten werden, daß nun selbst
ein Betrieb mit Modellmotoren sinnvoll wird. Hat man doch gerade bei den
Modellmotoren mit der dort üblichen Selbstzündung mittels Glühkerze
oft große Probleme, weil der Zündzeitpunkt von verschiedenen
Faktoren, wie zum Beispiel: Kraftstoffzusammensetzung, Kompression, Kerzen,
Motor und Umgebungstemperatur abhängt. Besonders deutlich werden
die Probleme beim 4 Takt - Motor, wo durch unregelmäßige Zündungen
und Zündaussetzer oft ein rauher Lauf und stehenbleiben des Motors
vor allem bei niederen Drehzahlen zu beobachten ist. All diese Probleme
werden durch Umrüstung auf eine drehzahlabhängige zündzeitpunktverstellende
Thyristorzündung weitestgehend ausgeschaltet. Bei entsprechender
Einstellung kann man niedrigste Leerlauf, aber auch saubere Höchstdrehzahlen
erreichen. Teure Spritzusätze (Nitromethan, Propylenoxyd) um das
Gemisch zündwilliger zu machen sind nicht mehr erforderlich. Die
Zündanlage kann für Benzin und Methanol-Motoren eingesetzt werden
Funktion
Über einen im Zündgerät eingebauten Spannungswandler wird aus der
Versorgungsbatterie (6V = 5 Zellen Akku) ein Kondensator als eigentlicher
Energiespeicher auf ca. 230 V aufgeladen. Ausgelöst durch das Vorbeilaufen
von zwei kleinen Magneten an dem magnetfeldempfindlichen Sensor ( Hallsensor
) wird dann zu dem erforderlichen Zündzeitpunkt den ein Mikroprozessor
errechnet, dieser Kondensator über einen Thyristor an die Primärwicklung
einer Zündspule geschaltet. Kondensator und Zündspule stellen
nun einen Schwingkreis dar, der durch die im Kondensator zuvor gespeicherte
Energie zu mehreren gedämpften Schwingungen angeregt wird. Bedingt
durch eine sehr hohe Übersetzung entsteht dabei an der Sekundärwicklung
der Zündspule die für den Funkenüberschlag an der Zündkerze
erforderliche hohe Spannung.
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Beim Einsatz der Z-2000 Microkomputer-Zündanlagen ist folgendes zu
beachten:
A. Bei der Montage
Jeder elektrische Funke stellt naturgemäß eine Störquelle
für eine Funkanlage dar und man kann diese niemals vollkommen ausschalten.
Neben den bereits Herstellerseits getroffenen Maßnahmen, wie Entstörwiderstand,
abgeschirmtem Zündkabel, geschirmtes Gehäuse und einer sorgfältigen
störarmen Auslegung der Zündelektronik ist vom Betreiber noch
unbedingt auf folgende Punkte zu achten.
1. Bei der Montage einen möglichst großen Abstand zwischen
allen Teilen der Zündanlage und allen Teilen der Fernsteuerung halten.
2. Das Gasgestänge soll aus Kunststoff sein, da ein Metallgestänge
wie eine Antenne wirken kann.
3. Auf einen guten Sitz des Kerzensteckers achten.
4. Alle Kabel so verlegen, daß eine Berührung mit den heißen
Teilen des Motors und Blankscheuern vermieden wird.
5. Vor dem starten eines Modelles unbedingt einen Reichweiten Test ohne
und mit in verschiedenen Drehzahlen laufendem Motor
machen. Dabei darf die Reichweite nicht stark unterschiedlich sein
6. Das Gehäuse der Zündanlage ist so zu lagern, daß keine
Vibrationen übertragen werden.
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B. Bei der Inbetriebnahme:
Da die Zündung aufgrund ihres Sensors (Hall) auch bei einem ganz
langsamen Durchdrehen des Motors bereits einen Zündfunken liefert,
ist unbedingt sicherzustellen, daß die Stromversorgung nur dann
angeschlossen, beziehungsweise eingeschaltet ist, wenn der Motor tatsächlich
in Betrieb genommen werden soll und die hierzu unerläßlichen
Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Um diese Sicherheit noch zu erhöhen, schaltet sich die Zündanlage
wenn keine Drehzahl erkannt wird nach 20 Sekunden selbst aus. Um sie wieder
zu aktivieren, muß die Versorgungsspannung AUS und wieder EIN geschaltet
werden.
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C. Bei Störungen
Bedingt durch den relativ kleinen Abstand ca 0,4mm bei der kleinen Zündkerze
zwischen der Elektrode und dem Gehäuse kann es unter bestimmten Umständen
zu Zündaussetzern kommen.
In diesem Fall kann folgendermaßen Abhilfe geschaffen werden:
1. .Die verölte Kerze reinigen.
2. .Das Leerlaufgemisch magerer einstellen.
3. .Den Elektrodenabstand überprüfen, gegebenenfalls nachstellen.
(0,4-0,5 mm)
4. .Den Ölanteil im Kraftstoff verringern.
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D. Bei Schäden
Die Zündanlagen werden im Lauf der Fertigung mehrfach geprüft
und sind in funktionsfähigem Zustand. Bei dennoch in den ersten sechs
Monaten unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen auftretenden Funktionsstörungen
wird die Zündanlage kostenlos instandgesetzt.
Bei Schäden, die auf Betrieb mit Überspannung (mehr als 5 Zellen),
Veränderung durch den Kunden, Gewalt oder Hitzeeinwirkung
zurückzuführen sind, muß ich die Garantieleistung ablehnen.
Für Folgeschäden schließe ich jede Haftung aus.
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Technische Daten:
Betriebsspannung 6V (5 Zellen) Akku oder 7,4V (2 Lipo)
Stromverbrauch drehzahlabhängig 20...700 mA
Zündspannung ca. 17kV
Achtung: Bei eingeschalteter Zündung nie den Motor durchdrehen, wenn
die Kerzenstecker nicht gesteckt sind. Es können sonst die Zündspulen
zerstört werden.
Thyristor - Zündung für Einzylinder-Motoren Z-1
(ca. 110gr.)
Thyristor - Zündung für Zweizylinder-Boxer Motoren Z-2-B
(ca. 140gr.)
Thyristor - Zündung für Zweizylinder-Reihen Motoren Z-2-R (ca. 140gr.)
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1.
Sensor auf Motorhals befestigen.. |
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2.
Ring mit den Magneten lose auf den Propellermitnehmer setzen. Mit Sicht
von vorne auf den Propeller muß der rote Magnet links und der blaue
rechts sein. Der Abstand zwischen den Magneten muß genau 55 Winkelgrad
betragen. Der Abstand zwischen Magneten und Sensor kann 0.5 - 1.5 mm betragen. |
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3.
Als nächsten Schritt das Sensorkabel mit dem passenden Kabel der Zündung
verbinden Wenn der Kolben des Motors auf OT ist, muß der blaue Magnet
halb unter dem Geber sein. Das Zündkabel ist auf die Kerze zu stecken. |
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4.
Jetzt erfolgt die Grundeinstellung des Zündzeitpunktes. Kolben des
Motors auf oberen Totpunkt oder auf vorhandene OT Markierung (Oberer Totpunkt)
stellen, Ring mit Magneten auf Propellermitnehmer von vorne gesehen so einstellen,
daß der blaue Magnet auf der linken Seite des Gebers zur Hälfte
herausschaut (siehe Zeichnung). In dieser Stellung den Ring mit den Magneten
feststellen.
Wenn die Magnete im Propellermitnehmer fest eingebaut sind, ist bei der
Einstellung folgendermaßen zu verfahren. Kolben des Motors auf oberen
Totpunkt oder auf vorhandene OT Markierung stellen, den Sensor so drehen,
daß der blaue Magnet auf der linken Seite des Gebers zur Hälfte
herausschaut. Sollte mit dieser Grundeinstellung der Motor nicht auf seine
max. Drehzahl kommen, kann die optimale Einstellung durch leichtes verdrehen
des Sensors gegen die Drehrichtung des Motors ermittelt werden. (1mm entspricht
ca. 3 Grad) |
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5.
Eine weitere Besonderheit ist, daß sich die Zündung, wenn der
Motor sich nicht dreht nach ca. 20 Sek. abschaltet.
Sie kann nur durch ausschalten der Versorgungsspannung und erneutes einschalten
wieder aktiviert werden. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, daß
der Motor beim Durchdrehen nicht zündet, wenn aus Versehen die Anlage
nicht ausgeschaltet wurde.
Das zweiadrige Kabel ist für den Leerlauf-Schalter. Wenn diese 2 Leitungen
mittels eines Kontaktes kurzgeschlossen werden, wird der Zündzeitpunkt
auf einem festgelegten Wert (ca.OT) festgehalten. Dies ist speziell für
Schleppmaschinen von Vorteil. Wenn das Flugzeug im steilen Landeanflug ist
und ein Kontakt der mit dem Drosselgestänge in der LL-Position (Leerlauf)
betätigt wird die Leitungen kurzschließt, dreht der Motor nicht
so hoch, da der Zündzeitpunkt auf ca.OT festgehalten wird. Somit bremst
der niederdrehende Motor das Flugzeug im Landeanflug schneller ab. |
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6.
Die Zündung wird mit einem 6V Akku betrieben. Der Akku sollte mindestens
eine Kapazität von 1,2 Ah haben.
Technische Daten :
Betriebsspannung 6V Akku (5 Zellen) oder 7,4V (2 Lipo)
Stromverbrauch drehzahlabhängig 20 ... 700 mA
Zündspannung ca 17kV |
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Achtung:
Bei eingeschalteter Zündung nie den Motor durchdrehen wenn die Kerzenstecker
nicht gesteckt sind. Es können sonst die Zündspulen zerstört
werden.
Das beiligende Batteriekabel ist folgendermaßen anzuschliesen. ROT
= Batterie + BLAU = Batterie - .
Verpolen der Versorgungsleitung beschädigt das Zündmodul. Das
Gehäuße ist an Masse angeschlossen
Das blaue Kabel ist mit dem Motor zu verbinden. |
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